Wie funktioniert E-Bike-Tuning?

How does E-Bike tuning work?


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Man kann die Leistung des Antriebsmotors anheben oder die Unterstützungskennlinien den eigenen Wünschen anpassen.

FLAVIA E-Bike Tuning basiert auf neuester Technologie ohne Manipulation von Tachowerten und Servicedaten.

Es funktioniert wie beim Auto über die CAN-Bus Steuerung. So bleibt der Wert Ihres neuen Fahrrads erhalten.

You can increase the power of the drive motor or adjust the support characteristics according to your own wishes.

FLAVIA E-Bike tuning is based on the latest technology without tampering and service data manipulation.

It works via the CAN bus control. This will preserve the value of your new bike.

Funktionsprinzip von Tuningmodulen für Yamaha und Bosch-Antriebssysteme

Operating principle of tuning modules for Yamaha and Bosch drive systems

Geschwindigkeitssensor

Bei den aktuellen Bosch und Yamaha-Antriebssystemen handelt es sich um sogenannte Mittelmotoren. Der Antrieb ist hier direkt am Tretlager des Rads, also etwa in der Mitte des Fahrrads angeordnet. Die Begrenzung der Geschwindigkeit wird hier über einen separaten Sensor am Hinterrad realisiert. Dieser Sensor ist der Schlüssel für alle verfügbaren Tuningmodule für diese Antriebe. Nabenmotoren besitzen übrigens diesen Sensor nicht, da der Antriebsmotor ja direkt ohne weitere Übersetzung das Hinter- oder Vorderrad antreibt und somit die gefahrene Geschwindigkeit direkt vom Motor selbst erfasst werden kann. Nabenmotoren sind deshalb auch häufig wesentlich schwieriger oder gar nicht zu tunen.

Der Sensor ist übrigens ein relativ primitives elektromechanisches Bauteil. Er beinhaltet lediglich einen Reed-Kontakt, einen Schalter der durch einen Magneten betätigt wird. Dieser sitzt an einer Speiche des Hinterrads und betätigt bei jeder Radumdrehung einmal kurz den Kontakt. Die Funktionsweise ist übrigens identisch zu einen Sensor von einem normalen Radcomputer.

FLAVIAspeed E-Bike Tuning

Speed sensor

The current Bosch and Yamaha propulsion systems are so-called medium motors. The drive is here directly on the bottom bracket of the wheel, that is arranged approximately in the middle of the bike. The limitation of the speed is realized via a separate sensor on the rear wheel. This sensor is the key to all available tuning modules for these drives. Incidentally, hub motors do not have this sensor, since the drive motor directly drives the rear or front wheel directly without any further transmission and thus the driven speed can be detected directly by the engine itself. Hub motors are therefore often much more difficult or impossible to tune.

The sensor is a primitive electromechanical component. It only contains a reed contact, a switch which is actuated by a magnet. This sits on a spoke of the rear wheel and pressed with each Radumdrehung once briefly the contact. Incidentally, the mode of operation is identical to that of a normal bike computer.

Softwaretuning

Prinzipiell gäbe es schon die Möglichkeit durch Anpassen von Parametern in der Motorsteuerung die Abregelung zu verändern. Einerseits könnte man ja in der Motorsteuerung einen kleineren Radumfang hinterlegen, was dazu führen würde, dass sich die gemessene Geschwindigkeit reduziert und dadurch tatsächlich mit einer höheren Geschwindigkeit gefahren werden kann. Auch wäre es naheliegend einfach das Limit von 25 bzw. 45km/h auf einen höheren Wert einzustellen. Bei allen aktuellen Bosch Antriebssystemen (Active Line, Active Line Plus, Performance Line CX) ist die Möglichkeit vorhanden den Radumfang zu ändern. Wenn Du solch einen Antrieb hast kannst Du den Radamfung am Intuvia oder Nyon-Display um +/-5% einfach selbst ändern. Beim Purion-Display kann das leider nur der Händler. Allerdings wirst Du feststellen, dass die Änderung keinerlei Einfluss auf die Motorunterstützung hat. Es ändern sich lediglich die Anzeigewerte für die zurückgelegte Strecke und Geschwindigkeit. Stellst Du beispielsweise einen um 5% kleinerer Radumfang ein, wird dir im Display anstelle 25 km/h nur noch 23,8 km/h angezeigt. Wenn der Motor vorher bei 25km/h dicht gemacht hat wirst Du feststellen, dass er dies jetzt bereits bei 23,8 km/h macht. Der einstellbare Radumfang dient also bei den Bosch-Systemen nur dazu die Anzeigewerte zu justieren. An der tatsächlichen Unterstützung ändert sich nichts. Bei den Yamaha Antriebssystemen (PW, PW-X, PW-SE) gibt es für den Endkunden erst gar keine Möglichkeit den Radumfang anzupassen. Natürlich muss aber der für die Abregelung verantwortliche Radumfang neben der Abregelgrenze 25 / 45km/h irgendwo in der Motorsteuerung hinterlegt sein. Zumindest bis dato ist aber nicht bekannt wie und ob diese Werte bei den Bosch und Yamaha Antriebssystemen überhaupt geändert werden können. Auch Händler können diese Werte nicht ändern. Das heißt aber nicht, dass ein solches Verändern der Parameter überhaupt nicht möglich ist. Für viele andere Antriebssysteme, z.B. BionX, Heinzmann, Shimano E8000, aber auch die älteren Bosch Classic gibt es sehr wohl eine solche Möglichkeit. Meistens wird hierfür ein spezielles Gerät verwendet, welches nur einmalig ans Bike angeschlossen werden muss und dann die Änderung einzelner Parameter erlaubt.

Softwaretuning

In principle, there would already be the possibility to change the reduction by adjusting parameters in the engine control. On the one hand, one could deposit a smaller wheel circumference in the engine control, which would lead to the measured speed being reduced and thus actually being driven at a higher speed. Also, it would be easy to set the limit of 25 or 45km / h to a higher value. All current Bosch drive systems (Active Line, Active Line Plus, Performance Line CX) have the possibility to change the wheel circumference. If you have such a drive, you can easily change the wheel rotation on the Intuvia or Nyon display yourself by +/- 5%. The Purion display, unfortunately, only the dealer. However, you will find that the change has no effect on the engine assistance. Only the display values ​​for the covered distance and speed change. If you set, for example, a 5% smaller wheel circumference, the display shows instead of 25 km / h only 23.8 km / h. If the engine has previously closed at 25km / h, you'll find that it already makes it at 23.8km / h. The adjustable wheel circumference is therefore only used on the Bosch systems to adjust the display values. Nothing changes in the actual support. With the Yamaha drive systems (PW, PW-X, PW-SE) there is no possibility for the end customer to adjust the wheel circumference. Of course, however, the wheel circumference responsible for the reduction must be stored somewhere in the engine control system, in addition to the 25 / 45km / h regulation limit. At least until now it is not known how and if these values can be changed at all with the Bosch and Yamaha drive systems. Even traders can not change these values. This does not mean that such a change of the parameters is not possible at all. For many other drive systems, e.g. BionX, Heinzmann, Shimano E8000, but also the older Bosch Classic, there is such a possibility. Mostly this is a special device used, which must be connected only once to the bike and then allows the change of individual parameters.

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Hardwaretuning

Alle verfügbaren Tunings für die diese Antriebe realisieren die Aufhebung oder Verschiebung des Geschwindigkeitslimits daher über eine Anpassung des Geschwindigkeitssensorsignals. Da hierfür immer eine zusätzliche Elektronik nötig ist, bezeichnen wir dies als Hardwaretuning.

Hardware Tuning

All available tunings for these drives realize the cancellation or shift of the speed limit therefore via an adaptation of the speed sensor signal. Since this always requires additional electronics, we call this hardware tuning.

1€-Tuning

Vielleicht haben Sie auch schon davon gehört den Radsensor einfach an das Pedal zu montieren, was häufig auch als 1€-Tuning bezeichnet wird. Man macht sich hierbei zunutze, dass bei höheren Geschwindigkeiten die Übersetzung von Kurbel zu Hinterrad immer größer als 1 ist. Das Hinterrad dreht also schneller als die Kurbel. Im größten Gang liegt das Übersetzungsverhältnis etwa im Bereich 3 bis 4. Montiert man den Sensor also auf Höhe der Kurbel, so dass dieser die Kurbelumdrehungen anstelle der Radumdrehungen erfasst, errechnet die Motorsteuerung daraus eine geringere Geschwindigkeit. Es gibt durchaus positive Erfahrungen zu dieser Art des Tunings. Allerdings wird auch von Problemen berichtet. Von den frühen Softwareversionen von Bosch wurde dieses „Pedaltuning“ als sogenannter 1:1-Fehler mit dem Fehlercode 503 erkannt. Da die Motorsteuerung auch die Pedaldrehzahl messen kann, musste sie den Messwert nur mit der gemessenen Raddrehzahl vergleichen um zu erkennen, dass hier etwas nicht stimmt. Allerdings gibt es diesen Fehler in neueren Softwareversionen nicht mehr. Das liegt wohl daran, dass es auch durchaus vorkommen kann, dass sich das Rad mit der gleichen Geschwindigkeit wie das Pedal dreht. Und zwar in sehr kleinen Gängen. Hier kann es je nach Zähnezahl am Kettenblatt und der Kassette tatsächlich zu einer 1:1 Übersetzung kommen. Aber Achtung: Hier durch das kleine Ritzel vorne bei Bosch nicht verwirren lassen! Dieses dreht durch eine interne Übersetzung bereits um den Faktor 2,5 höher als die Pedale. Eine 1:1 Übersetzung hat man so z.B. mit 16 Zähnen vorne und 40 Zähnen hinten, da 16 x 2,5=40. Gerade wenn jemand die Übersetzung auf seine Bedürfnisse angepasst hat, kam es häufig zu diesem berüchtigtem Problem und für Bosch wohl zu vielen Reklamationen. Auch wenn dieser Fehler mit neueren Softwareständen nicht mehr auftritt, hat das 1€-Tuning noch andere Konsequenzen. So ändert sich die Motorcharakteristik deutlich, da Fahrzustände nicht mehr korrekt erkannt werden können. Pedaliert man beispielsweise kurz nicht mehr, ist die Motorsteuerung immer der Meinung das Rad steht. Beim Antreten wird der Motor daher versuchen mit derselben Charakteristik anzulaufen als würde das Rad stehen. Also auch, wenn man bereits fährt. Das Verhalten des Motors wird dadurch etwas ruppiger. Und natürlich zeigt das Display am Rad bezüglich Geschwindigkeit und Wegstrecke nur noch falsche Werte an.

1 € -Tuning

Maybe you have already heard of simply fitting the wheel sensor to the pedal, which is often referred to as 1 € tuning. It makes use of the fact that at higher speeds, the ratio of crank to rear wheel is always greater than 1. So the rear wheel turns faster than the crank. In the highest gear, the gear ratio is approximately in the range 3 to 4. If you mount the sensor so at the height of the crank so that it detects the crank revolutions instead of the wheel revolutions, calculated by the engine control from a lower speed. There are definitely positive experiences with this type of tuning. However, problems are also reported. From the early software versions of Bosch this "pedal tuning" was recognized as a so-called 1: 1 error with the error code 503. Since the engine control can also measure the pedal speed, they only had to compare the measured value with the measured wheel speed to see that something was wrong here. However, there is no longer this bug in newer software versions. This is probably because it can also happen that the wheel turns at the same speed as the pedal. And in very small corridors. Depending on the number of teeth on the chainring and the cassette, this can actually lead to a 1: 1 ratio. But beware: Do not get confused by the small pinion at Bosch! This turns by an internal translation already by a factor of 2.5 higher than the pedals. A 1: 1 translation you have such. with 16 teeth in the front and 40 teeth in the back, because 16 x 2.5 = 40. Especially if someone has adapted the translation to his needs, it often came to this notorious problem and for Bosch probably to many complaints. Even if this error no longer occurs with newer software releases, the 1 € -Tuning has other consequences. Thus, the engine characteristics change significantly, since driving conditions can no longer be recognized correctly. For example, if you do not pedal for a short while, the engine control system always thinks the bike is standing. When starting the engine will therefore try to start with the same characteristics as the wheel would stand. So, too, if you are already driving. The behavior of the engine is thus a bit gruff. And of course the display on the bike shows only wrong values ​​in terms of speed and distance.

Aufsteckbare Tuningmodule

Eine sehr ausgeklügelte Methode das Sensorsignal zu manipulieren sind auf den Geschwindigkeitssensor aufsteckbare Tuningmodule. Hier wird der Magnete auf der Speiche etwas verschoben, so dass der originale Sensor den Magneten gar nicht mehr erkennt. Stattdessen wird der Magnet so positioniert, dass er von dem auf den Drehzahlsensor aufgesteckten Tuningmodul erkannt wird. Das Modul schaltet dann den Original-Sensor durch einen integrierten Elektromagneten. Solche Tuningmodule gibt es von verschiedenen Herstellern und für fast alle Mittelmotor-Antriebssysteme. Die Module beinhalten einen Controller, der über eine integrierte Batterie versorgt wird. Bis zu einer gewissen Geschwindigkeit, meistens im Bereich 15-20 km/h werden die eingehenden Impulse vom Magneten an der Speiche einfach unverändert an den Originalsensor weitergereicht. Das Rad verhält sich also bei niedrigen Geschwindigkeiten genauso als wäre kein Tuningmodul verbaut. Dadurch gibt es hier auch die Probleme mit der veränderten Motor-Charakteristik wie beim 1€-Tuning nicht. Wenn dann bei höherer Geschwindigkeit das Tuning eingreift, wird von diesen Modulen häufig nur noch jeder zweite oder nur noch einer von drei Impulsen des Radsensors an die Motorsteuerung weitergeleitet. Dadurch wird dann auch nur noch die halbe oder ein Drittel der Geschwindigkeit im Display angezeigt. Entsprechend ist natürlich dann auch die gemessene Wegstrecke zu gering. Ob Dich das stört musst du natürlich selbst beurteilen. Unschön ist aber natürlich, dass diese Tuningmodule im angebauten Zustand problemlos erkannt werden können.

Attachable tuning modules

A very sophisticated method to manipulate the sensor signal are plug-on tuning modules on the speed sensor. Here, the magnets on the spoke are slightly shifted, so that the original sensor does not recognize the magnet anymore. Instead, the magnet is positioned to be detected by the tuning module plugged onto the speed sensor. The module then switches the original sensor through an integrated electromagnet. Such tuning modules are available from various manufacturers and for almost all mid-engine drive systems. The modules include a controller, which is powered by an integrated battery. Up to a certain speed, usually in the range of 15-20 km / h, the incoming impulses from the magnet at the spoke simply pass unchanged to the original sensor. The bike behaves at low speeds just as if no tuning module were installed. Thus, there are also the problems with the changed engine characteristics as the 1 € -Tuning not. If the tuning then intervenes at a higher speed, these modules often only forward every second or only one of three pulses of the wheel sensor to the engine control unit. As a result, only half or one third of the speed will be shown on the display. Accordingly, of course, then the measured distance is too low. Whether that bothers you, you have to judge for yourself. But it is unattractive, of course, that these tuning modules can be easily recognized when mounted.

Fest verbaute Tuningmodule

Fest verbaute Tuningmodule dagegen sind von außen meist unsichtbar, da sie entweder unter den Plastikabdeckungen des Motors oder in den Rahmenrohren verschwinden. Gerade diese Module unterscheiden sich deutlich im Funktionsumfang als auch beim Einbau. Manche Module werden sogar in Einzelteilen als Bausatz geliefert und müssen erst noch zusammen gelötet werden. Auch gibt es sogenannte „Dongles“ bei denen nur die Verkabelung und eine Buchse fest verbaut werden. Das eigentliche Tuning wird dann einfach eingesteckt. Solltest Du dich für ein fest eingebautes Tuning entscheiden lohnt ein genauer Vergleich der technischen Eigenschaften. Gerade uns sind viele Kunden bekannt, die bei uns bereits mehrere Module kauften, weil sie entweder mit der Bedienung oder Funktionalität nicht zufrieden waren oder auch mit dem Einbau überfordert waren. Da wir aber selbst Module herstellen und vertreiben, werden wir hier aber keine Vergleichstabellen liefern.

Es gibt einige einfache Tuningmodule für Festeinbau am Markt, die lediglich das Raddrehzahlsensorsignal verändern und daher im wesentlichen einen ähnlichen Funktionsumfang aufweisen wie die aufsteckbaren Module. Natürlich sind diese Module dann nach dem Einbau unsichtbar. Zu erkennen sind solche Module meist schon anhand eines Blicks auf die Produktabbildung. Diese Module haben in der Regel nämlich nur zwei Steckverbinder. Einer davon wird beim Einbau mit dem Raddrehzahlsensor verbunden und der andere dann mit dem entsprechenden Eingang der Motorsteuerung. Prinzipbedingt haben diese Module den Nachteil, dass keine korrekten Werte im Display angezeigt werden können.

Anders die Module mit korrekten Anzeigewerten. Diese besitzen dann 4 Steckverbinder, da einerseits wie bei den vorgenannten Ausführungen das Sensorsignal an die Motorsteuerung angepasst wird, gleichzeitig aber auch die Datenkommunikation vom Motor zum Display. Diese Module haben dann auch Routinen ähnlich einem Fahrradcomputer implementiert und messen selbst Geschwindigkeit, zurückgelegte Wegstrecke, Maximalgeschwindigkeit usw. Durch Austausch einzelner Datenpakete, die von der Motorsteuerung an das Display gesendet werden ist es dadurch möglich, dass diese Werte korrekt anzeigt werden. Alle FLAVIAspeed-Module passen die Daten zum Display an, so dass hier weitestgehend korrekte Werte angezeigt werden. Teilweise ist aber eine Anpassung der Werte nicht möglich, da diese vom Display selbst berechnet werden. Du solltest dir daher vor einem Kauf Gedanken darüber machen, was Dir hier wichtig ist und die Module auch bezüglich dieser Werte vergleichen.

Der Datenverkehr zwischen Motorsteuerung und Display beinhaltet aber wiederum Informationen die durch das Tuningmodul genutzt werden. Dadurch können z.B. die Tastendrücke an der Bedieneinheit ausgewertet werden. Dadurch ist es möglich, dass Einstellungen der Tuningbox über diese Tasten getätigt werden und gleichzeitig die zugehörigen Einstellwerte am Display angezeigt werden. Auch das Ein- und Ausschalten des Tuning-Moduls wird damit realisiert. Bei allen FLAVIApeed-Modulen kann das Geschwindigkeitslimit über die Bedieneinheit eingestellt werden und das Modul ein- und ausgeschaltet werden. Bei den Yamaha-Tuningmodulen zusätzlich der Radumfang. Dies ist auch ein wesentlicher Unterschied zu anderen Modulen die entweder gar keine Einstellungen zulassen oder die hierfür eine USB- oder Bluetooth-Verbindung zum Tuning-Modul verwenden und daher ein Smartphone oder Notebook und eine App für die Einstellungen benötigt wird.

Die km/h-genaue Einstellung der Abregelung bei den FLAVIAspeed-Modulen sorgt dafür, dass Du wie häufig gewünscht das Limit nur leicht, beispielsweise auf 32km/h anheben kannst. Durch die nach vor vorhandene, nur verschobene Abregelung kannst Du die eigene Leistung am Speedlimit also noch immer genau dosieren und sportlicher, also mit mehr Eigenleistung fahren ohne ständig die Unterstützungsstufen wechseln zu müssen. Belohnt wirst Du dabei mit einer höheren Reichweite. Da die Verstellung über die Bedientasten am Bike erfolgt kannst Du das Limit auch problemlos unterwegs vornehmen, da Du hier kein Smartphone oder Notebook benötigst.

Aus eigener Erfahrung und auch aus vielen Forenbeiträgen wissen wir, wie störend für viele das plötzliche Abregeln des Antriebsmotors bei 25km/h ist. Dieses Verhalten wird auch als „Wand-Effekt“ bezeichnet, da es sich so anfühlt als würde man plötzlich gegen eine Wand anfahren. Viele wünschen sich, dass das E-Bike auch oberhalb von 25km/h noch mit geringer Leistung unterstützt um ein an ein normales Rad angelehntes Fahrgefühl zu erhalten. Neben dem Aussetzen der Motorunterstützung wird dabei auch der spürbare Tretwiderstand einiger Antriebseinheiten als störend empfunden. Alle FLAVIAspeed-Module besitzen daher einen zuschaltbaren Dynamikmodus der diesen Effekt deutlich reduziert. Spürbar wird das vor allem in den höheren Unterstützungsstufen. Gerade da ist ja der Effekt besonders ausgeprägt, da am Geschwindigkeitslimit die vorher hohe Unterstützung plötzlich wegbricht. Um zu verstehen wie das funktioniert, muss man wissen, dass die Unterstützung eigentlich gar nicht so plötzlich ab einer bestimmten Geschwindigkeit aussetzt sondern über ein Band von 2-3km/h eine Begrenzung stattfindet. Setzt beispielsweise bei einem Rad die Unterstützung bei 27km/h komplett aus, findet bereits ab 24-25km/h eine Begrenzung der Leistung statt. Allerdings wird dieses schmale Band von 2-3km/h noch als sehr störend empfunden. Vergrößert man dieses Band auf den doppelten Bereich wird die Unterstützung am Limit deutlich sanfter ausgeschlichen und der Wand-Effekt reduziert. Genau das wird durch den Dynamikmodus der FLAVIAspeed-Module erreicht. Dieser Modus lässt sich unabhängig von der eingestellten Abregelgeschwindigkeit aktivieren. Es ist also auch möglich, dass bei Unterstützung erst ab 32km/h langsam reduziert wird.

Permanently installed tuning modules

On the other hand, permanently installed tuning modules are usually invisible from the outside, as they either disappear under the plastic covers of the engine or in the frame tubes. Especially these modules differ significantly in functionality as well as during installation. Some modules are even supplied as a kit in individual parts and must first be soldered together. Also, there are so-called "dongles" in which only the wiring and a socket are firmly installed. The actual tuning is then simply plugged. If you decide on a permanently installed tuning, it is worthwhile to compare the technical characteristics. Especially many customers are familiar with us, who already bought several modules from us, because they either were not satisfied with the operation or functionality or were overwhelmed with the installation. But since we produce and distribute modules ourselves, we will not provide any comparison tables here.

There are some simple tuning modules for permanent installation on the market, which only change the wheel speed sensor signal and therefore essentially have a similar functionality as the plug-on modules. Of course, these modules are then invisible after installation. Such modules are usually already recognizable by looking at the product image. These modules usually have only two connectors. One of them is connected to the wheel speed sensor during installation and the other is connected to the corresponding input of the engine control unit. Due to the principle, these modules have the disadvantage that no correct values can be shown in the display.

Otherwise the modules with correct display values. These then have 4 connectors, because on the one hand, as in the aforementioned embodiments, the sensor signal is adapted to the engine control, but at the same time also the data communication from the engine to the display. These modules have then implemented routines similar to a cycling computer and measure themselves speed, distance traveled, maximum speed, etc. By exchanging individual data packets sent from the motor control to the display, it is possible that these values are displayed correctly. All FLAVIAspeed modules adapt the data to the display, so that largely correct values are displayed here. In some cases, however, an adjustment of the values is not possible, since these are calculated by the display itself. Therefore, you should think about what is important to you here before you buy and compare the modules with regard to these values.

The data traffic between engine control and display, however, again contains information that is used by the tuning module. Thereby, e.g. the keystrokes on the control unit are evaluated. This makes it possible that settings of the tuning box are made via these buttons and at the same time the associated setting values are shown on the display. Also, the switching on and off of the tuning module is realized. For all FLAVIApeed modules, the speed limit can be set via the operating unit and the module can be switched on and off. The Yamaha tuning modules also the wheel circumference. This is also an essential difference to other modules that either do not allow any settings or that use a USB or Bluetooth connection to the tuning module and therefore a smartphone or notebook and an app for the settings is needed.

The km / h-precise adjustment of the down regulation with the FLAVIAspeed modules ensures that you can raise the limit only slightly, for example to 32km / h. Due to the pre-existing, only postponed Abregelung you can still dose your own performance on speed limit and more sporty, so drive with more in-house performance without having to constantly change the levels of support. You will be rewarded with a higher range. Since the adjustment is done via the control buttons on the bike you can make the limit easily on the go, because you do not need a smartphone or notebook here.

From our own experience and from many forum posts we know how annoying for many is the sudden reduction of the drive motor at 25km / h. This behavior is also referred to as a "wall effect" because it feels like you suddenly hit a wall. Many wish that the e-bike supports even above 25km / h with low power to get a normal to a normal wheel driving feeling. 

In addition to the suspension of the motor support, the noticeable pedaling resistance of some drive units is also perceived as disturbing. All FLAVIAspeed modules therefore have a switchable dynamic mode that significantly reduces this effect. This becomes particularly noticeable in the higher levels of support. Especially since the effect is particularly pronounced, since the speed limit, the previously high support suddenly breaks away. 

To understand how this works, you have to know that the support actually does not stop so suddenly from a certain speed but over a band of 2-3km / h a limitation takes place. If, for example, the support at 27km / h is completely stopped on a bike, power is limited as early as 24-25km / h. However, this narrow band of 2-3km / h is still very disturbing. 

If you increase this volume to twice the range, the support at the limit will be significantly smoother and the wall effect will be reduced. This is exactly what is achieved by the dynamic mode of the FLAVIAspeed modules. This mode can be activated independently of the set deceleration speed. So it is also possible that with support only from 32km / h is slowly reduced.


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Fazit

Realisiert wird das Tuning bei allen neueren Bosch-Bikes mit Active-Line, Active-Line-Plus, Performance-Line oder Performance-Line CX, aber auch bei Yamaha-Bikes mit PW, PW-SE oder PW-X immer durch Anpassung des Geschwindigkeitssensorsignals. So lässt sich je nach Tuningmodul auch das Fahrverhalten deutlich verändern. Gleichzeitig sollte aber auch klar geworden sein, dass sich dadurch die Maximalleistung des Antriebs nicht anheben lässt. Und deshalb ist es dann schlussendlich auch so, dass man zwar mit einem Tuning-Modul das Limit der Abregelung beliebig anheben kann, was aber nicht zwangsläufig dazu führt, dass man diese Geschwindigkeit auch erreicht. Man kann mit einem Pedelec durchaus noch 40km/h problemlos erreichen. Darüber hinaus muss bei vielen Bikes aber zusätzlich die Übersetzung angepasst werden, damit man höhere Geschwindigkeiten noch mit annehmbarer Trittfrequenz fahren kann. Aber selbst dann werden Sie feststellen, dass hier die 250W maximale Dauerleistung des Pedelec-Antriebs eine weitere Limitierung darstellt und trotz Tuning einfach nicht viel mehr geht. Um auch das Leistungslimit von 250W aufzuheben stehen zumindest aktuell keine kommerziellen Produkte zur Verfügung.

Unsere Module werden in Deutschland hergestellt. Jedes Modul wird zudem vor der Auslieferung auf Funktionsfähigkeit geprüft.

FLAVIAspeed E-Bike Tuning

Conclusion

Tuning is realized on all newer Bosch bikes with Active Line, Active Line Plus, Performance Line or Performance Line CX, but also on Yamaha bikes with PW, PW-SE or PW-X always by adjusting the speed sensor signal. Depending on the tuning module, the driving behavior can also be changed significantly. At the same time, however, it should also have become clear that the maximum output of the drive can not be increased as a result. And that's why in the end it's also possible to increase the limit of the reduction with a tuning module, which does not necessarily mean that you can reach this speed. You can easily reach 40km / h with a pedelec. In addition, on many bikes but additionally the translation must be adjusted so that you can still drive higher speeds with acceptable cadence. But even then you will find out that the 250W maximum continuous output of the pedelec drive represents a further limitation and that tuning is just not possible anymore. In order to lift the power limit of 250W, at least currently no commercial products are available.

Our modules are manufactured in Germany. Each module is also tested for functionality before delivery.


FLAVIAspeed

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